Wissenswertes

Startschuss für Schülerwettbewerb "Jugend gründet" gefallen

Nach "Jugend forscht" hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt in Berlin den Startschuss für den Schul-Wettbewerb "Jugend gründet" gegeben. Dieser richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Zukunftsvisionen und Gründergeist.
Bildungsministerin Edelgard Bulmahn will Jugendliche mit diesem neuen Wettbewerb ermutigen, ihre Visionen und Ziele für die Zukunft zu verwirklichen.
Noch bis Ende September werden die Unterlagen zu diesem Planspiel an Schulen verschickt. Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, sich den Herausforderungen bei der Gründung eines Unternehmens zu stellen.

Was ist "Jugend gründet"?
Aufgabe ist es, in einem fiktiven Planspiel einen Businessplan zu einer technologischen Geschäftsidee zu entwerfen. Die Erstellung dieses Businessplans und auch die spätere Realisation im virtuellen Unternehmen geschieht online im Internet. Der Abgabetermin für die Businesspläne liegt im Dezember. So können vielversprechende Ideen und Umsetzungspläne schon im Januar 2004 in einem ersten Auswahlverfahren prämiert und mit Extrapunkten belohnt werden.

Aufbauend auf dieser Planidee können die Schülerinnen und Schüler dann im Laufe des restlichen Schuljahrs simultan die ersten vier Jahre in ihrem neu gegründeten Unternehmen nachspielen. Auch in einem virtuellem Unternehmen schläft die Konkurrenz nicht. Und so müssen sich die Mitspieler hier auch mit Forschung und Verbesserungen ihres Produktes auseinandersetzen. Sie lernen, Entscheidungen zu fällen und Konsequenzen zu tragen, den Bereich Marketing zu verwalten und ihr (Spiel-)Geld richtig zu investieren. Unterstützung erhalten die Spieler dabei von einem interaktiven "Business Angel", der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht oder durch ein Expertenteam, das per Email-Kontakt den Gründerteams Hilfestellungen gibt.

An wen richtet sich der Wettbewerb?
Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe sowie der Sekundarstufe II in Gesamtschulen, Fachgymnasien und Berufsschulen.
Gespielt werden kann in Gruppen mit bis zu maximal sechs Mitspielern. Aber man kann auch als Einzelkämpfer in der virtuellen Unternehmenswelt sein Glück versuchen.

Die Jury
Fachleute von Unternehmen, Hochschulen, Banken und Verbänden bilden die Jury, die im Juni 2004 dann die 10 Besten des Wettbewerbs ehrt. Bewertet werden die Produktidee und die Strategien zu ihrer Vermarktung. Auch die Präsentation des Businessplans und dessen Realisation können noch einmal Extrapunkte bescheren.

Die zehn besten Teams treten in einer finalen Runde noch einmal gegeneinander an, bis dann abschließend der Gewinner mit dem Titel HiTekker 2004 gekürt wird.
Der Sieger oder das Siegerteam fliegen dann nach Silicon Valley in Kalifornien, um dort den echten Hightech-Unternehmern einmal über die Schultern schauen zu dürfen.



(02.10.2003)


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